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Einfluss von Feuchte auf die Wärmedämmwirkung und die Lebensdauer von Außenbauteilen

25. Mai · 9:0012:00

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Feuchte reduziert die Dämmwirkung von Außenbauteilen und kann diese schädigen. Daher muss die Dämmung dauerhaft vor erhöhter Feuchte geschützt werden

Der Nutzen im Überblick

Feuchte in Dämmstoffen hat größere Heizenergieverluste zur Folge und kann die Dämmung oder angrenzende Bauteilschichten schädigen. Feuchte in Außenbauteilen kann mehrere Ursachen haben, die sowohl auf Planungs- als auch auf Ausführungsfehler oder mangelhafte Instandhaltung zurückzuführen sind. Die Kenntnis von Klimawirkungen, Materialeigenschaften und Bauteilaufbau ist eine Voraussetzung zur Beurteilung der Gebrauchstauglichkeit und Langlebigkeit von Baukonstruktionen. Durch eine feuchtetolerante Planung können feuchte Dämmstoffe schnell austrocknen, sodass eine Beeinträchtigung ihrer Dämmwirkung oder Lebensdauer vermieden wird. Manche Einbausituationen sind allerdings feuchtetechnisch so ungünstig, wie z.B. begrünte Umkehrdächer, dass eine langfristige Auffeuchtung nicht vermeidbar ist. In solchen Fällen sollte der langfristige Rückgang der Wärmedämmwirkung schon bei der Planung berücksichtigt werden.

Inhalte

– Herkömmliche und biobasierte Dämmstoffe und deren wärme- und feuchtetechnische Eigenschaften.
– Einfluss von Feuchte auf den Wärmedurchgang durch gedämmte Bauteile (Wärmeleitung und Latentwärmeeffekte).
– Schutz vor Tauwasser (von innen und außen), Schlagregen, Bodenfeuchte und Baufeuchte.
– Planungs- und Sanierungskonzepte für schadensfreie Konstruktionen

Ihr Dozent

Prof. Dr.-Ing. Hartwig M. Künzel 
war von 1987 bis 2026 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) und dort von 1994 bis 2025 Leiter der Abteilung Hygrothermik. Aus seiner Dissertation im Fachbereich Bauingenieurwesen der Universität Stuttgart 1994 ist das heute weltweit angewandte hygrothermische Simulationsmodel WUFI® hervorgegangen. 
Hartwig Künzel ist Mitglied in Sachverständigenausschüssen des DIBT sowie in Arbeitsgruppen der WTA und leitete 12 Jahre lang den deutschen Normungsausschuss zum klimabedingten Feuchteschutz. Er lehrt als Honorarprofessor an der Universität Stuttgart klimagerechtes Bauen. Aufgrund seiner Beiträge zur internationalen Bauphysikforschung und Entwicklung wurde er von der American Society of Heating, Refrigeration and Air-conditioning Engineers (ASHRAE) zum Fellow und von der Japanischen Gesellschaft für Heizung-, Klima- und Sanitärtechnik (SHASE) zum Internationales Ehrenmitglied ernannt.  Dem Fachpublikum ist er durch zahlreiche Vorträge und über 450 nationale und internationale Publikationen und Konferenzbeiträge bekannt. 

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an alle Energieberatenden, Architekt:innen, Sanierungsbegleiter:innen und Planer:innen.

Zertifikate bei Teilnahme

Teilnahmezertifikat

Organisatorisches und Arbeitsmittel

Skript und Arbeitsunterlagen werden gestellt.

Unterrichtsform

Online über die BBB-Plattform / Präsenz: nein

Hinweis zur dena-Anerkennung

Beantragte Unterrichtseinheiten für die Eintragung bzw. Verlängerung des Eintrags in der Energie-Effizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes für diese Veranstaltung:

  • Wohngebäude (WG): 4 Unterrichtseinheiten
  • Nichtwohngebäude (NWG): 4 Unterrichtseinheiten
  • Energieaudit DIN 16247/Contracting (BAFA): 4 Unterrichtseinheiten

Zur Verlängerung des Listeneintrages müssen alle drei Jahre insgesamt 24 Unterrichtseinheiten nachgewiesen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Details

Veranstaltungsort

  • Online-Schulung
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